Vertiefungsschulung: Wir sind mehr als nur unsere Seele
Die Körperlichkeit von Seelsorgenden wird in der öffentlichen Wahrnehmung oft als problematisch gesehen. Seelsorgende sind aber in ihrem Menschsein – auch jenseits ihrer Sexualität – auch Körper. Der Körper eines Menschen ist sowohl Mittel wie auch Objekt von Führsorge, Nähe, Schutz und Geborgenheit. Er ist in seiner Gänze Wahrnehmungs- und Mitteilungsorgan, sowohl für die Kommunikation mit der (sozialen) Umwelt wie auch für das eigene Empfinden.
In dieser Schulung möchten wir Ihnen Ihren Körper als Mittel (oder Mittler?) im Austausch mit dem eigenen Bauchgefühl wie auch mit Ihrer Umwelt näherbringen. Wir möchten mit Ihnen am Zusammenhang zwischen der Wahrnehmungsfähigkeit der Impulse und Grenzen von anderen und der Wahrnehmungsfähigkeit der eigenen Grenzen arbeiten.
Seminarziele:
Den Teilnehmenden wird der eigene Körper als fein stimmbaren Resonanzraum sowohl für die Wahrnehmung der Bedürfnisse von anderen wie auch für die eigenen Bedürfnisse nähergebracht.
Zielgruppe
Seelsorgende und Menschen im engen sozialen Kontakt.
Voraussetzung:
Teilnahme an einer Intensivschulung
Seminarinhalte:
- Konzepte der Körperlichkeit
- Sind Körper und Seele getrennt?
- Was unterscheidet eine körperliche von einer seelischen Berührung?
- Kann Seelsorge ohne körperliche Nähe gelingen?
- Der eigene Körper als Ressource in der Seelsorge – Resonanz für den anderen Menschen uns sich selbst.
- Nähe und Distanz: Sind das nur körperliche Dimensionen?
Methoden
Vortrag, Austausch, Diskussion, Rollenspiel
Seminardauer:
6 Zeitstunden/1 Tag
Status: Anmeldung möglich
Kursnr.: 2026VPAS12
Beginn: Mi., 14.10.2026 , 09:30 - 17:00 Uhr
Kursort: Bischöfliches Generalvikariat, Raum B 158
Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.

