Technischer Kinderschutz im Internet
Für Kinder und Jugendliche hat das Internet einen ganz eigenen Reiz: Sie treffen dort Ihre Freund*innen und finden Unterhaltung und Informationen über ihre Interessen, ohne dass die Erwachsenen Ihnen permanent auf die Finger schauen (können). Aber das Internet ist auch ein gefährlicher Ort. Sie können hier auf Dinge stoßen, die einem jungen Menschen großen Schaden zufügen können.
Wie kann man als verantwortlicher Erwachsener Kinder und Jugendliche schützen? Wie sicher sind technische Sicherungsmaßnahmen?
Seminarziele:
Die Teilnehmenden besitzen ein Grundlagenwissen zu den Themen sexualisierte Gewalt und Täter:innenstrategien. Sie kennen die Gefahren, die durch die technischen Möglichkeiten des Internets entstehen und bekommen einen ersten Eindruck von Schutzmöglichkeiten und deren Grenzen. Sie kennen die Beschwerde- und Meldewege innerhalb des Bistums und ihre Rechte und Pflichten im Beobachtungs-, Melde- oder Übergriffsfall.
Zielgruppe:
Mitarbeitende (der Verwaltung) des BGV und alle Interessierten.
Voraussetzung:
Die Teilnehmenden haben grundlegende Präventionsschulung absolviert.
Seminarinhalte
- Wie sieht sexualisierte Gewalt im Internet aus?
- Cybergrooming, Sexting, Sextortion - Was ist das überhaupt?
- Übersicht über die Formen der sexualisierten Gewalt im Cyberraum
- Welche technischen Schutzmöglichkeiten gibt es? Welche Grenzen haben die vorhandenen Schutzmöglichkeiten?
- Intervention: Wie kann man sexualisierter Gewalt im Netz begegnen?
Methoden:
Vortrag, Diskussion
Seminardauer:
3 Zeitstunden/0,5 Tag
Status: Anmeldung möglich
Kursnr.: 2026VTECH1
Beginn: Mi., 14.10.2026 , 09:30 - 13:00 Uhr
Kursort: Bischöfliches Generalvikariat Essen, Apostelsaal
Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.

